Gründlich und nachdenklich analysierte der Vorsitzende, Jürgen Hestler, die Ergebnisse der Landtagswahl Baden Württemberg vom 27. März. Sehr positiv bewertete er den Regierungswechsel und die Ablösung von CDU / FDP durch GRÜN/ROT. Dies ist nach 58 Jahren CDU-Herrschaft ein wahrlich historisches Ergebnis. Was ihm aber nicht gefiel, war das die SPD mit 23,1 % nur dritte Kraft im Ländle wurde. Hier gibt es noch viel zu tun und er stellte auch gleich sein Konzept für die nächsten fünf Jahre vor.
Man stelle sich vor, in Allmersbach gibt es keine Verlehrsschilder mehr. Auf der Durchgangsstraße sind alle gleichberechtigt. Lasterfahrer, Fußgänger, Radfahrer. In Weissach sind alle Ampeln abmontiert. Im Ortszentrum gibt es keine Fahrbahnen und keine Bürgersteige mehr. Passanten, Schüler in Fahrradpulks, Skateborardfahrer, Autobusse, Linksabbieger, Geradeausfahrer eilen auf die Kreuzung zu und finden den Weg wieder hinaus. Ohne vorgeschriebene Verkehrsregeln. Nur mit Blickkontakt.
Die Fortschrittswerkstatt beim Roten Stuhl mit Sigmar Gabriel war sozusagen die Initialzündung. Die Themen, die dort erörtert worden sind, sollen weiterverfolgt und in praktische Politik umgesetzt werden. Die Chancen stehen im Moment gut. Die SPD ist in der Regierung. Deshalb will die SPD Weissacher Tal auf unterschiedlichen Veranstaltungen Bausteine zusammentragen, wie eine gerechte Gesellschaft aussehen kann.
Landtagswahl 2011: Der SPD-Bundesvorsitzende gibt sich auf dem Roten Stuhl als unkämpferischer Wahlkämpfer der leisen Töne. Das Konzept des Roten Stuhls ist bewährt: Mitglieder der Juso-AG Backnanger Bucht und der SPD-Ortsgruppe Weissach stellen den Bürgern auf der Straße Fragen und schneiden aus den Antworten ein Filmchen. Und der Prominente auf dem Roten Stuhl schaut sich dieses an und nimmt Stellung. Am Donnerstagabend hatte Sigmar Gabriel Platz genommen. Er wurde mit dem Thema Politikverdrossenheit konfrontiert und punktete am Ende auch mit Selbstkritik.
Die SPD im Kreistagswahlkreis XII (Aspach/Weissach) hat auf einer Nominierungskonferenz in Aspach ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl am 7. Juni dieses Jahres nominiert. Insgesamt 4 Frauen und 6 Männer wollen für die SPD in den sieben Backnanger Umlandgemeinden Aspach, Weissach im Tal, Auenwald, Allmersbach im Tal, Burgstetten, Kirchberg und Althütte antreten.
Die drei SPD-Regionalräte aus dem Rems-Murr-Kreis Jürgen Hestler (Weissach im Tal), Renate Völker-Seibold (Schorndorf) und Harald Rass (Fellbach) sehen beim im Entwurf vorliegenden Regionalplan erheblichen Verbesserungsbedarf. Sie reagieren damit auf die zunehmende Kritik an den Vorgaben aus den Reihen der betroffenen Gemeinden.
Viele fleißige Hände standen bereit, als es darum ging das SPD-Mobil wieder in Schuß zu bringen. Es wurde gestrichen, ausgebessert, mit neuer Elektrik versehen und zünftig begossen. Auf dem Weihnachtsmarkt kann es begutachtet werden.
Der Weissacher Kreis- und Regionalrat Jürgen Hestler (SPD) unterstützt die Initiative des Bundestagsabgeordneten Christian Lange, für Backnang und Umgebung eine so genannte "Zukunftsrunde" einzuberufen. "Wir müssen rechtzeitig Sorge dafür tragen, dass wir durch die beschlossene Schließung des Krankenhauses, des Wohnlandes und das Aus für Ericsson nicht in eine dramatische Abwärtsspirale geraten", so Jürgen Hestler. Er sieht dabei auch den Kreis und die Region in der Pflicht. Backnang dürfe nicht im Regen stehen gelassen werden.
Die SPD im Weissacher Tal hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Heutensbach für einen differenzierten Umgang mit der Partei Die Linken ausgesprochen. Nach einer ernsthaften, fairen und teilweise auch kontroversen Diskussion über das richtige Verhältnis zu der Linkspartei war man sich über eines einig: Keine Zusammenarbeit mit ehemaligen Stasi-Sozialisten, aber punktuelle Kooperation mit Teilen der Linken, wenn es darum geht, Anliegen der Sozialdemokratie durchzusetzen.
Die SPD Weissacher Tal hat ihre Homepage nun auf ein barrierefreis Grunddesign umstellt, damit auch unsere behinderten Mitbürger und Mitbürgerinnen vollen Zugriff auf unsere Inhalte haben. Farben wurden angepasst, ebenso die Screenreader Lesbarkeit. Es kann natürlich noch möglich sein, dass sich Fehler eingeschlichen haben. Unsere Homepage wird ausschliesslich von ehrenamtlichen Mitgliedern betreut, wir bitten daher um Nachsicht. Sollten Sie eine Lücke entdecken, würden wir uns darüber freuen, diese mitgeteilt zu bekommen, damit wir den Fehler sofort beheben können.